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Mein Entschluss, aus der Kirche auszutreten, wurde ab dem Zeitpunkt stärker, als ich Bücher über Jesus Christus und die Bergpredigt las. Ich wusste nun, dass der Weg zu Gott nicht über die Kirche, sondern über mein Herz /Inneres zu erfolgen hatte. Als mir dies klar wurde, trat ich aus der Kirche aus.
Jürgen H. aus P.
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Beinahe wäre mir die kirchliche Indoktrination erspart geblieben, denn mein Vater wollte mich nicht taufen lassen. Die Tradition siegte jedoch durch meine Mutter, die mich dann aus ihrem Glauben heraus evangelisch taufen ließ. Im Elternhaus erfuhr ich von der Kraft des Gebets und von Prophetie zu allen Zeiten. Ich stellte schon als Kind die Fragen, warum Gott laut Kirchenlehre nicht mehr zu uns Menschen direkt spreche, warum meine Freundin unheilbar an MS erkrankt sei, ich hingegen unbeschwert leben könne, und warum der Vater einer Freundin nicht von seiner Kirche beerdigt wurde, weil er eine anders-konfessionnelle Frau geheiratet hat. Unser Gemeindepfarrer konnte/wollte nicht antworten. Als Jugendliche setzte ich meine Suche in Jugendgruppen fort, als junge Frau in einer ökumenischen Gruppe. Antworten blieben aus. Doch dann kam die deutliche Entlarvung eines Scheinchristentums: Ich wurde zu einer Veranstaltung von ökumenischen Geschäftsleuten eingeladen, wo es in einem Vortrag und anschließendem Gespräch hieß, dass die Bergpredigt des Jesus Christus wohl für das Familienleben gelte, jedoch nicht für das Geschäftsleben, wo es ohne Ellbogen nicht gehe. Diese Verunglimpfung der Lehre des Jesus von Nazareth entsetzte mich und ich blieb auch dieser Gruppe fern und beschränkte mich auf das Lesen von sogenannter geistiger Literatur, darunter Mystiker wie Meister Eckhart und unzählige Werke, die ich von meinem Vater bekam. Als junge Mutter ließ ich unsere Kinder (leider) taufen und bestand allerdings beim Taufgespräch mit dem Gemeindepfarrer auf den für mich hoffnungsvollen Spruch: „Suchet so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan ...“ Gerade durch die Verantwortung für Kinder machte mir der Zustand der Welt: Kriege, Umweltzerstörung, Naturkatastrophen, Krankheiten usw. sehr zu schaffen. Ich erkannte den Zusammenhang dieser Zustände als Folge der Kirchenlehre der Pfarrer, die die Frohbotschaft des Jesus von Nazareth und Seine Bergpredigt, die die Lösung zu allen Problemen aufzeigt, völlig verdreht haben und in eigenem Interesse missbrauchten und missbrauchen. Als ich dann noch erfuhr (in vielen Recherchen), dass die Kirchen nicht einmal ihre sozialen Aufgaben selber erfüllen, sondern größtenteils mit staatlichen Mitteln, wurde mir klar, dass diese unselige Verflechtung von Staat und Kirche jegliches echte Christentum unmöglich macht. Der einzig richtige Ausweg aus diesem Dilemma war der Kirchenaustritt.
Wieviel leichter hätte mein Leben verlaufen können, hätte ich schon als Kind die Bergpredigt kennen gelernt und die wahre Bedeutung der 10 Gebote und deren Umsetzung und nicht ein veräußerlichtes Kirchenchristentum von Religionslehrern und Pfarrern.
Ingrid H. aus M.
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